DÄGAM

Deutsche Ärztegesellschaft für Ayurveda-Medizin e.V.

Nachrichten


Veröffentlicht am Sonntag, 15. Januar 2017

Zertifizierte Ayurveda Produkte nun auch mit PZN Nummern

Der Bezug von zertifizierten Ayurveda Produkten über Apotheken war bisher sehr umständlich. Denn im Gegensatz zu allen anderen in Apotheken erhältlichen Produkten hatten sie keine PZN (Pharmazentralnummer), den bundesweit einheitlichen Identifikationsschlüssel für Medikamente. Das vom Arzt oder der Ärztin ausgestellte Rezept enthielt also nur den Namen des Produktes und dieser musste in der Apotheke häufig erst einmal recherchiert werden.

Foto: Susanne Hartung

Das ändert sich nun mit einer neuen Reihe von Ayurveda Produkten mit PZN des deutschen Unternehmens Ayucare (www.ayucare.eu). Das Sortiment enthält ein breites Angebot an ayurvedischen Kräutern und Gewürzen. Ayucare lässt vom deutsch-indischen Schwesterunternehmen AyuOrganic Pvt. Ltd. in Indien produzieren. Diese Firma sei ECOCERT-biozertifiziert und produziere hochwertige Erzeugnisse in neuen, modernen Ayurvedafabriken, heißt es auf der Website. Durch die eigene indische Herstellerfirma sichere sich Ayucare die direkte Einflussnahme auf Rohstoffeinkauf und -verwendung, Herstellungspraxis sowie Qualitätskontrolle. Außerdem erfüllen die Produkte die Sicherheitsstandards des deutschen Lebensmittelinstituts. Sie können über jede Praxissoftware rezeptiert werden.



Veröffentlicht am Freitag, 5. August 2016

Ayurveda im Fokus

Alternative und ganzheitliche Heilmethoden wie Ayurveda rücken immer stärker in den öffentlichen Fokus. Das zeigen zahlreiche Veröffentlichungen in jüngster Zeit. Einen guten Einblick in das breite Spektrum der Traditionellen Indische Medizin gibt die Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift in ihrem aktuellen Themenheft „Ayurveda“  (Nr. 4/2016).

Unter der Herausgeberschaft von Elmar Stapelfeldt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am  Immanuel Krankenhaus Berlin, gelang es, einige der wichtigsten deutschsprachigen Vertreter aus Forschung und Praxis für einen Beitrag zu gewinnen.


Neben einer ausführlichen Einführung in das medizinische Grundverständnis dieses über 2000 Jahre alten Medizinsystems, befasst sich die Ausgabe mit Prävention, Diagnostik und Behandlung. Unter dem Titel „Der lange Weg nach Westen“ beleuchten Elmar Stapelfeldt und Dr. med. Christian Kessler, Oberarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin und Vorstandsmitglied der DÄGAM, Schwierigkeiten und Aufgaben für die Zukunft, wie beispielsweise strengere Qualitätskontrollen bei der Herstellung und Einfuhr von Ayurveda-Präparaten.

Die Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift erscheint im Haug Verlag/ Thieme Verlag.

Das Themenheft 4/2016 „Ayurveda“ können Sie als Printausgabe und als Online-Ausgabe bestellen.




Veröffentlicht am Dienstag, 2. August 2016

DÄGAM ist offizieller Partner des 18. Internationalen Ayurveda Symposiums

Vom 9. bis 11. September 2016 in Birstein (Hessen)

Das Internationale Ayurveda Symposium hat sich als feste Größe im Jahreskalender der Ayurveda-Welt etabliert: Seit 18 Jahren kommen Ärzte und Professoren, Therapeuten und Ayurveda-Praktizierende auf dem Fachkongress der Europäischen Akademie für Ayurveda in Birstein/Hessen zusammen. Auch 2016 werden hochkarätige Sprecher aus Indien und Europa neue Erkenntnisse aus Ayurveda-Forschung und klinischer Praxis in über 40 Live-Vorträgen, Workshops und Expertenrunden vorstellen. Die DÄGAM unterstützt dieses wichtige Forum mit ihrer Partnerschaft.

Foto: Rosenberg Gesellschaft für ganzheitliche Gesundheit & Bildung gGmbH

Einer der Schwerpunkte liegt in diesem Jahr auf "Agni und Ama - Behandlungsmethodik gastroenterologischer Erkrankungen und Intoleranzen". Weitere Themen sind "Ayurveda-Medizin im Spannungsfeld zwischen Spiritualität und Wissenschaft" sowie "Gesundheit in Unternehmen: Ayurveda-Konzepte für nachhaltiges Präventions- und Gesundheitsmanagement".

Insgesamt werden über 250 Teilnehmer zum Symposium erwartet, darunter bekannte Professoren von indischen Universitäten, Vertreter internationaler Verbände und Institutionen, Kooperationspartner aus Indien und europäische Experten der traditionellen und Komplementär-Medizin. Sie alle nutzen das Symposium um sich fortzubilden, sich mit Fachkollegen auszutauschen und sich von der lebendigen Atmosphäre auf dem Campus der Europäischen Akademie für Ayurveda inspirieren zu lassen.

Das ausführliche Programm sowie die Anmeldung finden Sie unter: www.ayurveda-symposium.org



Veröffentlicht am Sonntag, 26. Juni 2016

"Asian Medicines: Encounters, Translations and Transformations"

Die Universität Kiel wird Gastgeber des 9. International Congress on Traditional Asian Medicines vom 6. bis 12. August 2017 sein.

Schwerpunktthemen:

  • Encounters, Receptions, Transformations of Asian medicine in Western medical and academic contexts
  • Ethnobotany, Phytochemistry, Pharmacology and Clinical Studies: Multidisciplinary approaches. Improving the standard of clinical trials.
  • Politics, Industry, Economics, Global Health, Development
  • Botany and Conservation
  • Ageing and Health Care
  • Translation of Asian medicine into English and other European languages
  • Practitioners and Academics/Scholarship and Practice
  • Breath, Spirits, Meditation, Movement Practices
  • The Traditional Medicines of Central and West Asia
  • Health Promotion through Asian Medicine

Panel Proposals können noch bis zum 1. August 2016 unter ictam2017@conventus.de eingereicht werden. Der Kongress findet alle drei bis vier Jahre statt. Veranstalter ist die International Association for the Study of Traditional Asian Medicine (IASTAM).

Alle weiteren Infos finden Sie unter: www.ictam2017.uni-kiel.de/en


Veröffentlicht am Freitag, 24. Juni 2016

Erster World Congress Integrative Medicine & Health in Berlin

Vom 3. bis 5. Mai 2017 findet in Berlin der erste WORLD CONGRESS INTEGRATIVE MEDICINE & HEALTH statt. Zu den Schwerpunktthemen gehören unter anderem Traditionelle Gesundheitssysteme, Forschung, Ausbildung und Klinische Praxis. Der Kongress entsteht aus dem Zusammenschluss des 10. European Congress for Integrative Medicine und dem 12. International Congress on Complementary Medicine Research. Abstracts können ab sofort und noch bis zum 30. September 2016 eingereicht werden.
 
Alle weiteren Infos und einen Überblick über den Zeitplan finden Sie unter: www.ecim-iccmr.org/2017


Veröffentlicht am Dienstag, 17. Mai 2016



Veröffentlicht am Mittwoch, 27. April 2016

Nahrung als Medizin: Ein Rückblick auf den 4. VegMed Wissenschaftskongress

Zum vierten Mal luden die Charité Hochschulambulanz für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin und der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) zum Wissenschaftskongress VegMed vom 22. bis 24. April in den Henry-Ford Bau der Freien Universität Berlin ein.

Wissenschaftler, Studierende, Ärzte und Vertreter anderer Heilberufe aus dem In- und Ausland waren angereist, um an drei Tagen Plenarvorträge, Fachdiskussionsrunden und wissenschaftliche Sessions rund um das Thema vegetarische Ernährung und Medizin zu erleben. Neu in diesem Jahr war der Publikumstag „Open VegMed“, an dem interessierten Besuchern ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, vegetarischen Kostproben und Ausstellungen geboten wurde. Ziel war es damit Praxis und Forschung zu pflanzenbasierter Ernährung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Zu den diesjährigen Highlights zählten die Fachvorträge einiger internationaler „Stars der Szene“: darunter Dr. Neal Barnard, der neueste Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen gesättigter Fettsäuren auf die Entwicklung von Alzheimer vorstellte.

„The human body is a healing machine“, findet Dr. Michael Greger und stellte die Selbstheilungskräfte des Körpers, angeregt durch die Zufuhr bestimmter Nährstoffe, ins Zentrum seines Vortrages. Mit drastischen Zahlen beschrieb er die Reduktion von Brustkrebszellen durch eine rein pflanzenbasierte Ernährung nach nur wenigen Wochen.

Großen Besucherzuspruch fand auch der Vortrag von Dr. Ram Manohar. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zu Ayurveda und leitete klinische Studien unter anderem zur Überprüfung der Wirksamkeit von Ayurveda-Medizin bei rheumatoider Arthritis. In seinem Vortrag betonte er die Anpassung an individuelle Bedürfnisse, basierend auf einem über Jahrhunderte entwickelten „Algorithmus der guten Ernährung“.

Veggie für alle?









Viele der in Vorträgen und Peer-Review Sessions vorgestellten Studien belegen den präventiven und therapeutischen Vorteil einer pflanzenbasierten Ernährung bei zahlreichen, vor allem chronischen Erkrankungen, wie beispielsweise Diabetes, Krebs oder Herz- Kreislauferkrankungen. Neben dem medizinischen Aspekt, beschäftigte sich der VegMed Kongress in diesem Jahr aber auch mit den Folgen für eine nachhaltige Gesellschaft.

Eine Welt, in der die pflanzliche Lebensweise der gesellschaftliche Standard ist“, so lautet die Vision des VEBU, die viele der Anwesenden sichtbar teilen. Deren Umsetzung ist jedoch nicht frei von Kontroversen, wie der Vortrag von Dr. Ludwig Jacob am Sonntag deutlich machte. Mit dem „Veggie-Hype“ biete sich der Industrie ein riesiger Absatzmarkt für Fleischersatzprodukte. Wie aus diesem kommerziellen Erfolgsversprechen eine verantwortungsvolle Massenbewegung mit Zukunft werden kann, ist eine drängende Frage, mit der sich Vertreter aus Politik, Industrie und Gesundheitswesen auseinandersetzen müssen.

Ein gemeinsames Ziel der kommenden Jahre, wie es in vielen Beiträgen formuliert wurde, ist die Intensivierung der Forschung.

Gerade in Bezug auf bestimmte Gesellschafts-gruppen, wie Kinder, Schwangere, stillende Mütter oder ältere Menschen sei der Bedarf noch besonders groß, um dem wachsenden Interesse an vegetarisch/veganer Ernährung gerecht zu werden.

Fotos: Sebastian Runge

Der nächste VegMed Kongress findet vom 20. bis 22. April 2018 statt.



Veröffentlicht am Donnerstag, 8. September 2015

Medienhinweis: "Vorsicht vor giftgen Ayurveda-Medikamenten"

Bereits am 22. August 2015 hat die DÄGAM an dieser Stelle vor verunreinigten Ayurveda-Präparaten aus Sri Lanka gewarnt und sich zu den Reaktionen in den Medien positioniert. Nun hat der NDR in der Sendung Visite am 6. Oktober 2015 das Thema erneut aufgegriffen und über Fälle von Quecksilber- und Schwermetallvergiftungen bei mehreren Patienten in Hamburg berichtet. Die Betroffenen hatten Medikamente von Ayurveda-Kuren aus Sri Lanka mitgebracht oder von dort importierte Präparate ohne nachvollziehbarer Zertifizierung über mehrere Wochen und Monate eingenommen. Wie auch die DÄGAM warnen die Experten in der Sendung vor unsicheren Bezugsquellen, ganz besonders aus dem Ausland.

Sehen Sie den vollständigen Beitrag auf der Website des NDR



Veröffentlicht am Dienstag, 22. September 2015

Medienhinweis: "Die Heilkraft einer unterschätzten Medizin"

Ayurveda ist das Titelthema im aktuellen GEO Magazin (Ausgabe 10/2015). Die DÄGAM wird darin mit ihrer Website www.daegam.de als Repräsentant für Ayurveda in Deutschland genannt.

Immer mehr klinische Studien beschäftigen sich mit der brisanten Frage wie Ayurveda bei der Bekämpfung typischer Zivilisationskrankheiten helfen kann. Welche Chancen bietet die jahrtausendealte Gesundheitslehre für die westliche Medizin? Zur Beantwortung dieser Frage begeben sich die GEO-Autoren auf eine Reise zu den Wurzeln des Ayurveda im südasiatischen Raum.

Ayurveda, in der altindischen Sanskritsprache das „Wissen vom Leben“, rückt immer stärker in den Fokus von klinischer Forschung und Lehre. Integrative Medizin und eine ganzheitliche Betrachtung von Körper, Geist und Seele sind die Leitthemen dieses besonderen Interesses, das, wie im Artikel deutlich wird, vor dem Hintergrund einer globalen Entwicklung steht: Die Öffnung der westlichen Medizin nach außen, hin zu bisher fremden Heilkundetraditionen, die auf einer divergenten Vorstellung des menschlichen Organismus beruhen. Im Zentrum dieses bemerkenswerten Prozesses stehen einzelne europäische Institute, die intensive Forschung zu Ayurveda betreiben.

Die GEO-Autoren sprachen dazu mit verschiedenen Experten aus Deutschland und Sri Lanka. Dabei wird deutlich, dass die Stärken des Ayurveda vor allem in der Behandlung chronischer Erkrankungen liegen. Ayurveda brauche Zeit, lautet eines der Zitate. Während die Schulmedizin oft nur die Symptome mit einer hochdosierten Leitsubstanz behandele, betrachte Ayurveda den Patienten als individuelle Einheit aus Charakter, Konstitution und Disposition.

Das Ergebnis seien maßgeschneiderte Therapiekonzepte, die genau auf den Einzelnen zugeschnitten sind und deutlich weniger Nebenwirkungen zeigten. In mehreren klinischen Studien konnten bereits langfristige Behandlungserfolge etwa bei chronischen Rückenschmerzen oder Rheuma nachgewiesen werden. Eine vom indischen Gesundheitsministerium AYUSH unterstützte Studie in Berlin untersucht derzeit die Wirkung einer speziellen Ayurveda-Behandlung bei Knie-Arthrose. Studien dieser Art seien sehr aufwendig, da sie sich nicht nur einzelnen Faktoren sondern komplexen Behandlungssystemen widmen (Whole-System-Research).

Eine wichtige Aufgabe der kommenden Jahre sei es nun mit den Mitteln der Wissenschaft über das Potential von Ayurveda aufzuklären und eine Verbindung zwischen westlicher und Traditioneller Indischer Medizin herzustellen.


Lesen Sie den vollständigen Artikel im GEO Magazin Ausgabe 10/2015 ab Seite 104.



Veröffentlicht am Samstag, 22. August 2015

Quecksilber und Blei: Frau durch Ayurveda-Medikamante vergiftet

In den letzten Jahren wurde international immer mal wieder über Fälle von Schwermetallvergiftung durch Ayurveda-Präparate berichtet, hierzu wurde auch schon hochrangig veröffentlicht (vor allem durch die US-amerikanische Arbeitsgruppe Saper et. al.). Solche Fälle sind natürlich ausgesprochen bedauerlich und zeigen aufs Neue, dass es sehr wichtig ist, keinen unkritischen Medizintourismus nach Südasien zu betreiben, sondern so etwas (wenn solche Reise überhaupt indiziert sind - meistens können medizinische Ayurveda-Behandlung auch in Europa sinnvoll und vor allem sicher durchgeführt werden) im Vorfeld mit gut ausgebildeten Ärzten hierzulande zu planen und zu besprechen.

Dies betrifft vor allem auch Verordnung und Einnahme von vor Ort erworbenen Präparaten. Leider stecken Aspekte von Qualitätsstandards und Qualitätssicherungen in Südasien, vor allem in den Tourismus-Zentren, noch in den Kinderschuhen und vielfach wird hier unter dem Deckmantel von Ayurveda schlicht "bad practice"  betrieben, was mitunter, wie im beschriebene Fall, zu individuellen Gesundheitsrisiken führen kann. Um jedoch dem Eindruck vorzubeugen, bei Ayurveda handele es sich um eine Art "Schwermetall-Medizin", die grundsätzlich mit Schwermetallen und anderen toxischen Substanzen behandeln würde, sei bemerkt, dass solche Behandlungsformen (Sanskrit: 
Rasashastra) selbst in Südasien unter Ayurveda-Ärzten sehr kontrovers sind.

Vor allem aber sind schwermetallhaltige Präparate in Deutschland und der EU verboten und finden hier in der Ayurveda-Therapie keine Anwendung. Die DÄGAM empfiehlt zudem, Ayurveda-Präparate ausschließlich über sichere Bezugsquellen (z.B. deutsche Apotheken) zu beziehen, da der häufigste Grund für Verunreinigung von Heilmitteln nicht die bewusste Verwendung toxischer Substanzen ist, sondern Verunreinigungen des Bodens, sowie bei Anbau und Verarbeitung entsprechender Heilkräuter.
(Autor: Dr. Christian Kessler)



Veröffentlicht am Montag, 09. März 2015

DÄGAM erhält Unterstützung vom Department of AYUSH der indischen Regierung

Das "Department of Ayurveda, Yoga and Naturopathy, Unani, Siddha and Homoeopathy", kurz AYUSH, ist eine Abteilung des indischen Ministeriums für Gesundheit und Familienfürsorge (Ministry of Health and Familiy Welfare). Es dient der Förderung und Weiterentwicklung traditioneller Medizinsysteme, wie dem Ayurveda, und ihren Anwendungsgebieten.

Das Department of AYUSH würdigte in einem offiziellen Brief die Arbeit der Deutschen Ärztegesellschaft für Ayurveda-Medizin (DÄGAM) für ihre Bemühungen das öffentlichen Bewusstsein für eine Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten durch Ayurveda zu stärken. Desweiteren unterstützt es die Bestrebungen der DÄGAM, Ayurveda als komplementäres Medizinsystem in Deutschland zu etablieren und zur Förderung der Gesundheit der Bevölkerung und zum Wohl der Patienten in das Gesundheitssystem zu integrieren.


Den offiziellen Brief von AYUSH können Sie hier als PDF herunterladen



Veröffentlicht am Montag, 14. Januar 2013

Stellenanzeige

Habichtswald-Klinik AYURVEDA
Fachklinik für Ganzheitsmedizin

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir eine/n Ärztin/ Arzt für die Ayurveda-Klinik und die Abteilung Innere Medizin/ Naturheilverfahren/ Rehabilitation.

Wir erwarten eine gute Basis in der klinischen Medizin (bevorzugt Innere Medizin), Interesse daran Ayurveda und Naturheilverfahren zu praktizieren und Teamfähigkeit. Vorkenntnisse in Ayurveda und/ oder Naturheilkunde sind von Vorteil aber nicht Bedingung.

In unserem Hause finden Sie eine breite Infrastruktur um Ayurveda und alle gängigen Verfahren der Physikalischen Medizin und Naturheilkunde zu praktizieren. In einem hochmotivierten multidisziplinärem Team haben Sie die Gelegenheit patientenzentriert und ganzheitlich zu arbeiten. Falls erforderlich, werden Sie umfassend und intensiv in die Ayurveda-Heilkunde eingearbeitet.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an

Herr Dr. Schmiedel
Chefarzt der Inneren Abteilung
T:0561-3108101 oder 0561-3108101
schmiedel@habichtswaldklinik.de

Herr Dr. Chopra
Leitender Arzt der Ayurveda-Klinik
T: 0561-3108829
chopra@ayurveda-klinik.de


Wenn Sie Interesse haben, senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an:

Herr Schenk
Habichtswald-Klinik AYURVEDA
Wigandstraße 1
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe


Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.habichtswaldklinik.de



Veröffentlicht am Sonntag, 23. Juni 2013

Newsletter DÄGAM Sommer 2013

Liebe Mitglieder und alle interessierten Kolleginnen und Kollegen,

mit Beginn des Frühlings hat  sich ein entscheidender Moment für die Ayurveda-Medizin in Deutschland ergeben. Der DÄGAM-Vorstand  hat schneller als erwartet die Eingabe eines Antrags auf die  Zusatzbezeichnung Ayurveda-Medizin bei der Bundesärztekammer auf den Weg bringen können.
Im Rahmen der Novellierung der Musterweiterbildungsordnung hatte sich diese Möglichkeit kurzfristig eröffnet. Die Gestaltung der Eingabe geschah im Austausch mit den deutschen und europäischen Ayurveda-Verbänden, die Ärzte als Mitglieder haben (AFGIM, DGA, VEAT, DÄGWAYU, EUAA, EURAMA).

Möglich wurde die Eingabe durch die tatkräftige Unterstützung der Hufeland-Gesellschaft in Person der Geschäftsführerin Frau Heinze. Es waren mehrere Wochen intensiver Arbeit und regen, kollegialen Austauschs, die gleichzeitig zu einer guten Vernetzung und harmonischen Zusammenarbeit der Verbände beigetragen haben.

Damit haben wir einen wichtigen ersten Schritt für die Etablierung der Ayurveda-Medizin in der Berufspolitik getan. Der Weg ist aber noch weit. Über den Antrag wird voraussichtlich bis Ende des Jahres in den Landesärztekammern beraten und abgestimmt, ob die neue Zusatzbezeichnung angenommen wird oder nicht. Für diesen Prozess brauchen wir dann die tatkräftige Unterstützung aller Mitglieder, da wir in den Landesärztekammern informieren und überzeugen müssen, um Unterstützung für unseren Antrag zu bekommen! Die DÄGAM wird in Zusammenarbeit mit den anderen Gesellschaften das weitere Vorgehen in Kürze beschließen.

Alle Mitglieder und interessierten Kolleginnen und Kollegen, die bei dieser Arbeit helfen können, sind dazu herzlich eingeladen und mögen sich bitte unter ayurveda.aerztegesellschaft@googlemail.com melden.



Veröffentlicht am Mittwoch, 21. November 2012

Aktuelles von der Mitgliederversammlung

Die letzte Mitgliederversammlung der DÄGAM fand am 31.10.2012 während der medizinischen Woche in Baden-Baden statt. Neben Vereinsinternen Punkten erfolgte die Wiederwahl des Vorstandes.

Im Rahmen der medizinischen Woche fand eine halbtägige Vortragsreihe, die dem Ayurveda gewidmet war und von DÄGAM-Mitgliedern  mitgestaltet wurde, statt. Die Zeit konnte darüberhinaus für eine weitere Vernetzung mit anderen, im Bereich des Ayurveda tätigen Vereinen genutzt werden. Besonders hervorzuheben ist die Kooperation mit der AFGIM - Akademische Fachgesellschaft Indische Medizin. Die Ziele der AFGIM sind denen der DÄGAM sehr ähnlich:  Ausbildung und Erforschung der Traditionellen Indischen Medizin, Sicherung der Qualität in Ausbildung und Praxis, Information der Öffentlichkeit und Praxis der Indischen Medizin im Rahmen Integrativer Medizin. Eine engere Zusammenarbeit und Möglichkeit zur Doppelmitgliedschaft wurden beschlossen.

 

Die Arbeit der beiden bestehenden Arbeitsgruppen der DÄGAM, für Ausbildung  und Forschung hat bereits wichtige Ergebnisse erbracht. Das Qualitätssiegel für Ausbildungen und die Voraussetzungen für die Anerkennung der DÄGAM-Mitglieder sind beschlossen und werden ab 2013 umgesetzt. Die Kooperation der Forschungen auf universitärer Ebene hat inzwischen mehrere Partner (www.uni-ayurveda.de). Eine AG zum Thema Abrechnung der Leistungen der Ayurveda-Medizin wurde begonnen.

Die DÄGAM war bereits in diesem Jahr auf mehreren wichtigen Veranstaltungen mit einem Stand und Beiträgen präsent, so auf dem Ayurveda-Symposium in Birstein, der Medizinischen Woche in Baden -Baden und als nächstes am 23.11. auf der Ayurvision, einer gemeinsam von der Charité und der Indischen Botschaft in Berlin ausgerichteten Veranstaltung zum Thema Ayurveda.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte per e-mail:

ayurveda-aerztegesellschaft@googlemail.com



Veröffentlicht am Samstag, 22. September 2012

WICHTIGER HINWEIS

Da es in den letzten Monaten mehrfach Hinweise auf Gesundheitsschäden durch verunreinigte Ayurvedische Präparate aus Südasien gegeben hat, empfiehlt die DÄGAM, nur solche Präparate einzunehmen, bei denen eine Laborprüfung auf Schwermetalle und andere Schadstoffe innerhalb der EU/Deutschland erfolgt ist.

Vorsicht ist insbesondere bei ungeprüften, in Südasien gekauften Produkten geboten.